Darmdiagnostik beim Hausarzt – Dünndarm, Dickdarm und Verdauung besser einordnen
Blähungen, Bauchschmerzen, wechselnde Stuhlgewohnheiten oder der Verdacht auf eine Unverträglichkeit können den Alltag deutlich belasten. Mit einer hausärztlichen Basisdiagnostik helfen wir, Beschwerden einzuordnen und sinnvolle nächste Schritte zu planen.
Darmbeschwerden richtig einschätzen
Zur ersten Orientierung ist es hilfreich, die Aufgaben von Dünndarm und Dickdarm zu unterscheiden: Im Dünndarm wird Nahrung weiter aufgespalten und wichtige Nährstoffe werden aufgenommen. Im Dickdarm wird dem Darminhalt vor allem Wasser zusammen mit Salzen entzogen, sodass sich der Stuhl eindickt.
Darmdiagnostik auf einen Blick
Worum geht es?
Für wen sinnvoll?
Gut zu wissen
Methoden zur Darmdiagnostik in unserer Praxis
Mit dem H2-Atemtest lässt sich prüfen, ob nach dem Trinken einer Testlösung vermehrt Wasserstoff in der Ausatemluft entsteht – ein Hinweis auf bestimmte Unverträglichkeiten wie Laktose- oder Fruktoseprobleme. Vor dem Test muss man in der Regel nüchtern sein; vorübergehende Beschwerden wie Blähungen oder Bauchschmerzen können während des Testverlaufs auftreten.
Hausärztliche Darmdiagnostik bedeutet vor allem: Beschwerden ernst nehmen, Muster erkennen und gezielt entscheiden, ob zunächst eine Basisabklärung ausreicht oder ob eine weiterführende gastroenterologische Diagnostik sinnvoll ist. Das ist eine klinische Einordnung, die sich aus typischen hausärztlichen und gastroenterologischen Abläufen ableitet.
Darmdiagnostik: Ablauf in der Praxis
Hilfreich sind ein kurzes Beschwerdeprotokoll, Informationen zu auslösenden Lebensmitteln und – falls vorhanden – Vorbefunde. Je klarer das Beschwerdebild, desto gezielter kann die Diagnostik geplant werden.
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